Satzung des Fördervereins der Eltern, Ehemaligen und Freunde der Maria Ward‐Schule Mainz e.V.

Satzung vom 12. Juni 1963 ‐ geändert durch die Mitgliederversammlung vom 22. April 2008, zuletzt geändert durch die Mitgliederversammlung am 26.04.2016

 

§ 1 Name und Zweck des Vereins
1. Der Verein trägt den Namen „Förderverein der Eltern, Ehemaligen und Freunde der Maria Ward‐Schule Mainz e.V.“

2. Er verfolgt einen doppelten Zweck:
a) er will die in der Schulzeit entstandene Gemeinschaft der Schülerinnen untereinander und mit der Schule aufrechterhalten und pflegen sowie die ehemaligen
Schülerinnen und alle Freunde der Schule am Leben der Schule teilnehmen lassen;
b) er will es durch seine finanzielle Unterstützung der Schule besser ermöglichen,
den Unterricht in der Weise zu gestalten, wie es die sich ändernden Zeitverhältnisse erfordern. Die Schule soll dadurch noch mehr als bisher instandgesetzt
werden, die ihr anvertrauten Schülerinnen zu Frauen zu bilden, die sich im späteren Leben ihrer Verantwortung als Christen bewusst sind und die bereit sind,
aus diesem Bewusstsein zu handeln;
c) der Förderverein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke
im Sinn der Abgabenordnung.


§ 2 Sitz des Fördervereins
Der Förderverein hat seinen Sitz in Mainz. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Fördervereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Fördervereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Das Vereinsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 3 Mitgliedschaft
1. Mitglieder können werden:
a) alle ehemaligen Schülerinnen;
b) die Eltern der Schülerinnen der Maria Ward‐Schule;
c) ferner alle diejenigen, denen die Aufgabe der christlichen Menschenbildung, speziell der Mädchenbildung, ein dringendes Anliegen ist.
2. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Anmeldung bei der Vorsitzenden erworben; Das Mitglied bekommt eine schriftliche Bestätigung der Aufnahme.
3. Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.

Die Kündigung der Mitgliedschaft kann durch Erklärung gegenüber dem Vorstand des Vereins mit einer einmonatigen Frist zum Ende des Kalenderhalbjahres (30.06) oder zum Ende des Kalenderjahres (31.12.) erfolgen.
4. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
5. Einblick in die Mitgliederkartei haben nur die Mitglieder des Vorstandes.

 

§ 4 Beiträge und Spenden
Die Mitglieder des Vereins zahlen als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Schule einen Beitrag.

 

§ 5 Verwendung der Beiträge und Spenden
1. Beiträge und Spenden werden ausgegeben
‐für die notwendigen Verwaltungsausgaben des Vereins
‐für einen Zuschuss zu den Druckkosten des Jahrbuchs
‐für Anschaffungen von wissenschaftlichen Hilfsmitteln, die dem Unterricht dienen ‐für von der Schulleitung zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebes erforderlich gehaltene Zwecke. Über die Vergabe der Mittel beschließt der Vorstand in seiner Sitzung.
2. Bei Spenden in Höhe von € 500,‐ und mehr hat der Spender das Recht, selbst zu bestimmen, für welches Unterrichtsfach
der Betrag verwendet werden soll.

 

§ 6 Die Organe des Vereins sind
1. der Vorstand
2. die Mitgliederversammlung.

 

§ 7 Der Vorstand
1. Der Verein wird vom Vorstand geleitet. Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB besteht aus der Vorsitzenden, der stellvertretenden Vorsitzenden, der Schatzmeisterin und der Schriftführerin. Spendenbescheinigungen dürfen von der Schatzmeisterin allein unterschrieben werden.
2. Die Schulleiterin oder eine andere von ihr benannte hauptamtliche Lehrkraft der Schule ist geborenes Mitglied des Vorstandes.
3. Die Vorsitzende des Schulelternbeirats

oder ein anderes von diesem Gremium gewähltes Mitglied ist geborenes Mitglied des Vorstandes.
4. Außerdem gehören dem Vorstand mindestens 3 weitere Mitglieder an. Über die Zahl und Funktion dieser weiteren Vorstandsmitglieder beschließt die Mitgliederversammlung.
5. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

Die Vorsitzende, die stellvertretende Vorsitzende, die Schatzmeisterin und die Schriftführerin sind einzeln zu wählen. Die Mitgliederversammlung entscheidet bei der Wahl darüber, ob die weiteren Vorstandsmitglieder zusammen oder getrennt gewählt werden.
Die Vorstandswahlen erfolgen geheim, soweit die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen nichts anderes beschließt.
6. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer der Ausgeschiedenen eine Nachfolgerin wählen.
7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der 1. Vorsitzenden bzw. der stellvertretenden Vorsitzenden den Ausschlag.

 

§ 8 Die Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung findet jährlich statt.
2. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand unter Veröffentlichung und Bekanntgabe der Tagesordnung in der Allgemeinen Zeitung in Mainz und zwar mindestens
10 Tage vor der Mitgliederversammlung.
3. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei den Abstimmungen der Mitgliederversammlung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Versammlungsleiterin den Ausschlag.
4. Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht des Vorstandes entgegen. Sie wählt die Mitglieder des Vorstandes sowie zwei Kassenprüferinnen und beschließt über a) die Genehmigung der Rechnungslegung und die Entlastung des Vorstandes,
b) die Höhe des Mitgliedsbeitrages,
c) über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
5. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorstand zu unterzeichnen ist.
6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss von dem Vorstand einberufen werden, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Mitglieder unter Angabe des Grundes und des Zwecks schriftlich verlangt wird oder die Belange des Vereins es erfordern.

 

§ 9 Auflösung des Vereins
1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen, wenn drei Viertel der erschienenen Mitglieder
dies verlangen.
2. Im Fall der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vereinsvermögen der Stiftung Maria Ward‐Schule (Trägerstiftung)
zu, die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 10 Genderklausel
Unabhängig von der Verwendung der weiblichen Form ist auch immer die männliche Variante gemeint.

 

Hier finden Sie die Satzung zum Download.