Herzlich Willkommen!

 

Die Maria Ward-Schule (MWS) ist ein staatlich anerkanntes G9-Gymnasium für Mädchen. Schulträger ist die kirchliche Maria Ward-Stiftung.

 

Sie gehört zu den traditionsreichen Bildungseinrichtungen in Mainz. Die auch heute noch in Mainz geläufige Bezeichnung „Schule der Englischen Fräulein“ geht zurück auf die Engländerin Mary Ward (1585 – 1645), Gründerin der Ordensgemeinschaft der Maria Ward-Schwestern, heute Congregatio Jesu. Heute ist die Schule eine selbstständige kirchliche Stiftung.

 


 

Wetter 

Bei winterlichen Witterungsbedingungen liegt es in der Entscheidung der Eltern bzw. der volljährigen Schülerinnen, ob der Antritt des Schulwegs zumutbar ist. 

 

Die schriftlichen Abiturprüfungen finden auf jeden Fall nach Plan statt!


 

Anmeldung für 5. Klasse Schuljahr 2026/27

Das Portal für die Anmeldung öffnet am Montag, 08.12.2025 um 8:00 Uhr. Den Zugang finden Sie hier.

 


 

Öffentlichkeitsarbeit: Podcast zur MWS-Willigis Kooperation

Der Podcast ist unter folgendem Link zu sehen:

https://youtu.be/drQx3gxMu38?feature=shared

 


 

Journalismus als „Vierte Gewalt“:

Einführung in den Journalismus für Schülerinnen der MSS 13

Neun Schülerinnen der Jahrgangsstufe 13 nahmen am 17. Dezember an der Vorlesung „Recherche und investigativer Journalismus“ von Prof. Tanjev Schultz teil. Journalistische Medien werden häufig als „Vierte Gewalt“ bezeichnet, da sie in einer Demokratie eine wichtige Rolle als Wächter übernehmen. Eine wichtige Funktion, die ihr laut Prof. Schultz schon vor der Skandalisierung (also: bevor sich alle über etwas aufregen) zukommt, ist „das Herstellen von Transparenz“. 

Für investigativen Journalismus, der Missstände aufdeckt, gelten ganz besondere Sorgfaltsmaßstäbe, damit dieser seine Kritik- und Kontrollfunktion erfüllen kann, zum Beispiel: 

  • Quellen und Informationen (Tatsachenbehauptungen) sind durch Recherche auf Wahrhaftigkeit und Wahrheitsgehalt zu prüfen.
  • Auf Gerüchte, Vermutungen oder unbestätigte Meldungen sollte entweder verzichtet werden oder sie sollten als solche kenntlich gemacht werden.
  • Verdachtsberichterstattung ist bei öffentlichem Interesse innerhalb eines gewissen Rahmens zulässig; auch hier gilt die Unschuldsvermutung.
  • Die Arbeitsweise ist geprägt durch Offenheit von Recherchen, Unvoreingenommenheit und Fairness.
  • Betroffene oder Beschuldigte sollten aktiv um eine Stellungnahme gebeten werden, indem sie mit Rechercheergebnissen und Vorwürfen konfrontiert werden.

 

Freier und unabhängiger Journalismus erfordere Mut, Mächtige zu kritisieren und Fehlverhalten aufzudecken, verpflichte Medienschaffende aber nicht dazu, bestimmte Inhalte oder Meinungen auch tatsächlich zu veröffentlichen. Und manchmal brauchen Investigativjournalisten auch einen langen Atem, wenn sie in einem internationalen Team über Monate in komplizierten Finanzskandalen wie den Panama Papers oder Cum-Ex recherchieren, „in einer Intensität, wie wir sie im Alltag kaum kennen.“ In dieser Hinsicht, so der Professor, lägen journalistisches und wissenschaftliches Arbeiten sehr nahe beieinander.

Marion Schadek-Bätz

 

 

 


Maria Ward-Schule Mainz ist Europaschule

Am 25.08.2025 wurde die Schule gemeinsam mit zwei anderen Schulen ins Netzwerk der Europaschulen aufgenommen. Zur Feierstunde in der Staatskanzlei, an der auch noch 15 Schulen rezertifiziert wurden, lud das Bildungsministerium ein. Neben Staatssekretärin Heike Raab sprach auch Bildungsminister Sven Teuber. 

Für die musikalische Umrandung sorgten das Orchester (Leitung Matthias Warzecha) und eine Gesangsklasse aus Jg. 6 (Leitung Andreas Weith). 

Gemeinsam mit 100 anderen Schulen ist die Maria Ward-Schule nun über dieses Netzwerk verbunden und kann Europa und die europäsichen Werte noch besser leben und vermitteln. 

 

 

 


 

Aus dem Unterricht und dem Schulalltag

 

Bilder des Monats

Durch Klick auf den Banner gelangen Sie zu beeindruckenden Werken von unseren Schülerinnen, die im Kunstunterricht entstanden sind. Viel Spaß beim Anschauen!

 

  

 


Besuch des Irischen Generalkonsulats in Frankfurt

Der Leistungskurs Englisch aus dem Jahrgang 12 hatte die einzigartige Gelegenheit, den Klassenraum zu verlassen und in die diplomatische Welt einzutauchen – im Rahmen eines Besuchs im Irischen Konsulat in Frankfurt. Wir wurden in dem frisch renovierten Gebäude willkommen geheißen, das die erste auf dem europäischen Kontinent eingerichtete Irische Konsulatstelle beherbergt und zuständig ist für die Vertretung Irlands in den Regionen Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen.

Von Anfang an gab das Team des Konsulats uns einen umfassenden Einblick in ihre Arbeit: die Förderung irischer Interessen im Ausland und die Pflege eines robusten Netzwerks irisch-deutscher Beziehungen. Sie erklärten, wie ihre Mission sich aus kultureller Diplomatie, politischem Engagement und der Förderung wirtschaftlicher Zusammenarbeit zusammensetzt. Besonders faszinierend war die Erkenntnis, dass Deutschlands starke Präsenz in Irland weit über den Tourismus hinausgeht – sie zeigt sich in Handelsbeziehungen, gemeinsamer Innovation und geteilten Umweltprioritäten.

Das Gespräch weitete sich schnell auf Irlands Rolle innerhalb der Europäischen Union aus. Wir erfuhren, dass Irisch als offizielle EU-Sprache anerkannt ist – eine Bestätigung der kulturellen Identität Irlands auf der europäischen Bühne. Das Konsulat sprach außerdem wichtige politische Schwerpunkte an, die Irland in der EU verfolgt, und gab uns einen Ausblick auf ein bedeutendes Ereignis: Irland wird von Juli bis Dezember 2026 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernehmen.

Unsere Frage-und-Antwort-Runde war lebhaft. Die Schülerinnen stellten Themen von Wirtschaft und politischen Beziehungen bis hin zu Religion und den historischen Spannungen auf der Insel Irland zur Diskussion. Wir untersuchten, wie sich Irland in Europa positioniert, die Unterschiede zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich und die Rolle, die die EU bei Frieden und Zusammenarbeit spielt.

Das Gespräch drehte sich aber nicht nur um Politik – wir erhielten auch einen Einblick in das irische Alltagsleben. Die stolze Präsenz der irischen Sprache, auch wenn nicht alle sie fließend sprechen, ist ein verbindendes kulturelles Element. Das führte natürlich zu einer Diskussion über Sehnsuchtsziele für jeden Irlandbesucher, wobei Dublin ganz oben auf der Liste stand.

Wir wurden mittels lebhafter Beschreibungen ins Herz der Hauptstadt versetzt: Ein Spaziergang durch das Trinity College, der Besuch des beeindruckenden Long Room, das Staunen über alte Texte wie das Book of Kells und das Erkunden von Sehenswürdigkeiten wie dem Dublin Castle oder der imposanten St. Patrick’s Cathedral.

Doch Irland ist nicht nur Dublin. Seine herausragende und malerische (grüne) Landschaft ist ebenfalls atemberaubend. Limerick zum Beispiel, im Südwesten Irlands gelegen, vereint reiche Geschichte, schöne Landschaften und eine lebendige Kultur. Wexford, oft als die sonnige Südostregion Irlands bezeichnet, ist ein faszinierendes Reiseziel, das eine Mischung aus natürlicher Schönheit, Geschichte und Kultur bietet.

Der Besuch vermittelte uns nicht nur Wissen über Irlands politische Präsenz in Deutschland – er schuf eine direkte Verbindung zu einem Land, dessen Kultur, Sprache und Werte tief mit der europäischen Einheit verwoben sind.

 

  

 


 

Digitaler Unterrichtstag

Lernen über, mit und durch KI stand für den 13er Leistungskurs Sozialkunde am Dienstag (11.11.) auf dem Stundenplan.  
Am Digitalen Unterrichtstag absolvierten die Schülerinnen 90-minütige Online-Workshops auf KI-Campus zu „Grundlagen der Künstlichen Intelligenz" oder „Deine Zukunft in der KI-Joblandschaft". Dafür gab es Teilnahmebestätigungen bzw. Leistungsnachweise, die künftigen Bewerbungen hinzugefügt werden können, aber auch im Hier und Jetzt schon neugierig auf weitere Module, z.B. zur KI-Ethik, machen. Ergänzend zum Unterricht können Sie zu einer guten Gestaltung des Übergangs für die Zeit nach dem Abitur beitragen.

Weitere Informationen gibt es unter:  https://klick.ki-campus.org

Marion Schadek-Bätz

 


 

Wissenschaftspropädeutische Arbeiten im Zeitalter des digitalen Wandels

 

KO durch KI oder OK mit KI?

 

Unter dieser Fragestellung tauschten sich am 27. Oktober rund 40 Schülerinnen der Jahrgangsstufe 13 mit Justizminister Philipp Fernis im Gerty-Spies-Forum der Landeszentrale für politische Bildung aus. Im Zentrum stand die Frage nach den Einflüssen (sogenannter) Künstlicher Intelligenz auf Justiz und Gesellschaft.

Die Frage, ob er die Aufregung um KI an Schulen nachvollziehen könne, insbesondere in Zusammenhang mit Facharbeiten und BLLen, beantwortete der Minister mit einem klaren Ja. Auch im Jurastudium würde es zunehmend schwieriger, eindeutig festzustellen, wie viel Eigenständigkeit in einer Hausarbeit stecke, weshalb mündliche Zusatzprüfungen wohl an Bedeutung gewinnen würden.

Mit Verweis auf seine eigene Facharbeit, die er als Schüler im Fach Sozialkunde geschrieben hat, bestätigte Philipp Fernis, was auch einige Schülerinnen bereits in die Diskussion eingebracht hatten: Eine eigene Forschungsarbeit umzusetzen, wird als Chance gesehen, sich intensiv mit einem selbstgewählten Thema auseinanderzusetzen und über sich hinauszuwachsen. Der Minister erzählte, er habe damals ein Interview geführt – etwas, das eine KI nicht ersetzen könne. Zugleich räumte er ein, dass sich das Format im Laufe der Jahre verändert habe: umfangreiche Quellenangaben seien damals eher die Ausnahme gewesen. Auf die scherzhaft gestellte Frage, ob man einmal einen Blick in seine Facharbeit werfen dürfe, reagierte er mit dem Angebot, sie gerne einmal zu schicken.

Die eigene Haltung, die Schülerinnen formulierten, machte ihre differenzierte und reflektierte Auseinandersetzung mit diesem Thema deutlich. Einige berichteten, sie hätten ihre Facharbeit ganz bewusst ohne Unterstützung durch KI verfasst – stolz auf das, was sie eigenständig erarbeitet und geschafft hätten. Die Herausforderung, ein komplexes Thema selbst zu strukturieren und zu bewältigen, habe das Erfolgserlebnis am Ende umso größer gemacht. Der Einsatz von KI, so waren sich viele einig, hätte dieses Gefühl, wirklich etwas Eigenes geschaffen zu haben, deutlich geschmälert.

 

Marion Schadek-Bätz

 

Info:

Die Veranstaltung wurde eröffnet durch Herrn Rainer Ullrich (LpB). Die Moderation übernahmen Luana und Paula (beide MSS 13); unterstützt wurden sie dabei zeitweise von Lea, einer Studentin an der Hochschule Mainz, die derzeit ihre Bachelor-Arbeit über KI schreibt.

Begleitet wurden die Schülerinnen von Kunstlehrer Lukas Gartiser, der sie zuvor mit einer praktischen Arbeit auf die Veranstaltung eingestimmt hat.