250 Jahre Maria Ward-Schule Mainz
Geschichte der Maria Ward-Schule (1752 bis 2002)

- 1752
- Ankunft der ersten "Englischen Fräulein" (Fräulein M. Aloysia Hauck und Schwester Magdalena Schwarz) in Mainz. Sie kommen aus dem Institutshaus in Fulda, das seit 1732 besteht. Ihre Aufgabe ist die Unterstützung von Barbara Schultheiß, die schon 1722 in Mainz eine Mädchenschule für alle Stände in Mainz gegründet hat. Die Schwestern ziehen in das Haus der Schulgründerin nahe der Liebfrauenkirche.
- 1758
- Der Kaufmann Peter Schick vermacht sein Haus und Vermögen der Schule. Die Welschen Nonnen, die eine eigene Pensionatsschule für begüterte Töchter in Mainz haben, beschweren sich beim Kurfürsten über die Konkurrenz. Die Schwestern werden durch Dekret des Kurfürsten Joh. Karl von Ostein ausgewiesen und gehen an die Oppenheimer Schule der B. Schultheiß.
- 1763/64
- Der neue Kurfürst Emmerich Joseph von Breidbach-Bürresheim erlaubt die Rückkehr der Schwestern und bestätigt ihre Tätigkeit in der Schule.
- 1764
- Durch das Testament des Caspar Altenauer wird der sogenannte Altenauer Schulfonds zugunsten der Schule der Englischen Fräulein begründet.
- 1775
- Weitere Mädchenvolksschulen werden den Schwestern übertragen.
- 1794
- Während der französischen Belagerungs- und Besatzungszeit halten drei Schwestern in Mainz aus.
- 1807
- Bischof Colmar erwirkt von Napoleon endgültig, dass das Institut weiterbestehen darf.
- 1846
- Die Schwestern ziehen in den Dalberger Hof Ballplatz 1 um.
- 1876
- Gemäß den Schulgesetzen der "Kulturkampfzeit" wird die Tätigkeit der Schwestern an den Städtischen Volksschulen gekündigt und durch Bürgermeister Wallau gewaltsam 9 Schulsäle weggenommen.
- 1881
- Die Oberin M. Josepha Moufang erwirbt das volle Eigentumsrecht am Dalberger Hof durch Ablösung des Altenauer Fonds.
- 1882-1894
- Errichtung von zwei neuen Schulhäusern (Vorderes und Hinteres Schulhaus).
- 1909
- Erwerb des sogenannten "Engelhauses".
- 1929
- Abnahme des ersten Abiturs. Erwerb der beiden Häuser St. Anna und St. Joseph.
- 1939
- Die Nationalsozialisten schließen die Schule.
- 1945
- 1. Juni 1945 Wiederbeginn des Unterrichts mit 460 Schülerinnen (Grundschule und Sexta bis Untertertia); ab September 800 Schülerinnen von Sexta bis Oberprima.
- 1946
- 30. Januar: die Schule trägt offiziell den Namen Maria Ward-Schule.
- 1947
- M. Dr. Norberta Hoffmann übernimmt die Schulleitung (bereits Schulleiterin ab 1938, Aufhebung der Schule 1939).
- 1963
- Gründung des "Vereins der Freunde der Maria Ward-Schule".
- 1967
- Neubaupläne: Erwerb des Anwesens Ballplatz 3, Abriss und Neubau des Engelhauses, Abriss und Neugestaltung des alten Trakts an dem Stefansberg.
- 1969
- Erwerb des Grundstückes Ballplatz 3
- 1971
- Wechsel in der Schulleitung von OStD'M. Norberta Hoffmann auf OStD' M. Beatrix Brückner; Beginn des Unterrichts im Neubau Ballplatz 3; Abriss Engelhaus.
- 1973
- Mai: Einweihung des Neubaus des Engelhauses.
- 1977
- 1. großes Ehemaligentreffen mit ca. 700 Ehemaligen.
- 1983
- Einweihung der großen Sporthalle.
- 1985
- Einweihung der naturwissenschaftlichen Räume und des neugestalteten Musiksaales.
- 1986
- Abschluss der Renovierung des Vorderen und Hinteren Schulhauses.
- 1989
- Gründung der Maria Ward-Förderstiftung.
- 1991
- Beginn der Fünfzügigkeit; Einrichtung des ersten EDV-Raumes.
- 1992
- Einführung des Sozialpraktikums für Jahrgang 11.
- 1993
- Einweihung des Gewölbekellers und Beginn der Keller-Saison mit einer Kabarett-Woche.
- 1994
- Die Trägerschaft der Maria Ward-Schule geht auf die Maria Ward-Stiftung über.
- 1995
- Am Schuljahresende Wechsel in derSchulleitung des Gymansiums von OStD' M. Beatrix Brückner auf OStD' M. Heidrun Raabe und in der Berufsfachschule von StD' M. Irmgard Jahn auf StD' Liane Schell.
- 1997
- Einweihungsfeier für das aufgestockte Haus "Kleine Sporthalle" und Schlusspunkt des Schulausbaus.
- 1998
- Einführung der pädagogischen Schwerpunkte Eigenverantwortliches Arbeiten und Lions Ouest in der Orientierungsstufe und eines neuen Konzepts zur Drogenprävention in der Mittelstufe mit Schülermultiplikatorenseminar; Erweiterung des EDV-Bereiches durch einen E-mail-Raum.
- 1999
- Inbetriebnahme des 2. Computerraumes. Beginn der Erprobung eines Begabtenzweiges (BeGys); nach mehrjähriger Diskussion in allen Gremien der Schule liegt die Schulkonzeption vor.
- 2000
- großes Europatreffen mit Schülerinnen und Schülern aus 17 europäischen Ländern.
- 2002
- Jubiläum 250 Jahre Maria Ward-Schwestern in Mainz.
